Medizintechnik-Software, die den Arbeitsalltag der Technik abbildet
Geräteakte, Fristen, Störungen, Kommunikation und Dokumentation gehören zusammen. MedTech Cockpit bündelt diese Aufgaben in einer Oberfläche – ergänzend zu bestehenden Systemen oder als zentrale Arbeitsumgebung.
Was eine Medizintechnik-Software heute leisten muss
Medizintechnik-Abteilungen verwalten mehrere tausend Geräte, jedes mit eigenen Prüfzyklen, Herstellerkontakten, Dokumenten und einer Historie aus Störungen und Reparaturen. Klassische Inventar- oder CAFM-Systeme bilden den Bestand ab, aber selten den täglichen Arbeitsfluss: Wer kümmert sich heute um welche Störung, welche E-Mail ist noch offen, welche Prüfung ist in 30 Tagen fällig und was muss dafür bestellt werden?
Eine moderne Medizintechnik-Software verbindet deshalb drei Ebenen: den Gerätebestand (Stammdaten, Standorte, Risikoklassen, Fristen), den Vorgang (Störung, Auftrag, Wartung, Rückfrage beim Hersteller) und die Person (Aufgaben, Arbeitszeit, Wiedervorlagen, Vertretung). Erst wenn diese Ebenen in einer Oberfläche zusammenlaufen, entfällt das Springen zwischen Listen, Ordnern und Postfächern.
Module der Plattform
Geräteverwaltung
Zentrale Geräteakte mit Stammdaten, Standort, Risikoklasse, Dokumenten, Prüf- und Wartungsfristen sowie vollständiger Historie. Mehr zur Geräteverwaltung
Prüf- und Wartungsmanagement
STK, MTK, DGUV-Prüfungen und Herstellerwartungen mit Fälligkeiten, Erinnerungen, Prüfplanung und Nachweisen. Prüfmanagement · Wartungsmanagement
Störungen und Aufträge
Störungsmeldung per Foto oder QR-Code, Priorisierung, Zuweisung, Status und Rückmeldung an die Station.
Kommunikation
E-Mails an Hersteller, Dienstleister und Stationen direkt aus dem Vorgang – mit Vorlagen und KI-Unterstützung. Automatisierung
Dokumentation
Prüfprotokolle, Einweisungen, Inbetriebnahmen, Herstellerunterlagen und Audit-Trail an einem Ort. Dokumentation
KI-Assistenz
Priorisierung, Textvorschläge, Bildvergleich für Prüf- und Testmittel – nachvollziehbar und ohne Entscheidungsautomatik. KI in der Medizintechnik
Ergänzung oder Ersatz bestehender Systeme
Viele Einrichtungen führen ihren Gerätebestand bereits in einem Fachsystem. MedTech Cockpit kann in diesem Fall als Arbeitsoberfläche davor gesetzt werden: Geräte- und Prüfdaten werden über Konnektoren gelesen, Vorgänge, Aufgaben und Kommunikation laufen im Cockpit, Nachweise fließen zurück. Einrichtungen ohne Fachsystem nutzen die Plattform als vollständige Geräteverwaltung – inklusive Import aus Tabellen.
Beides ist bewusst möglich, weil ein Systemwechsel in der Medizintechnik selten in einem Schritt gelingt. Die Plattform ist modular aufgebaut: Module lassen sich einzeln aktivieren, Rollen und Rechte werden je Organisation konfiguriert.
Für wen die Software gedacht ist
- Medizintechnik-Abteilungen in Krankenhäusern und Klinikverbünden – Einsatz im Krankenhaus
- Technische Leitungen, die Fristen, Personal und Dienstleister steuern
- Medizintechniker im Außendienst oder an mehreren Standorten
- Service- und Wartungsunternehmen mit Prüfpflichten bei Kunden
- MVZ, Reha-Einrichtungen, Labore und Praxen mit eigenem Gerätepark
Häufige Fragen
Ist MedTech Cockpit selbst ein Medizinprodukt?
Nein. Die Plattform ist eine Organisations- und Dokumentationssoftware für die Medizintechnik. Sie trifft keine medizinischen oder sicherheitstechnischen Entscheidungen; diese bleiben beim Fachpersonal.
Kann die Software an bestehende Systeme angebunden werden?
Ja. Über Konnektoren und eine REST-API lassen sich Gerätestammdaten und Fristen aus Bestandssystemen lesen und Nachweise zurückschreiben. Welche Systeme konkret angebunden werden, wird je Einrichtung geklärt.
Wo werden die Daten gespeichert?
Auf Servern in Deutschland mit getrennter Datenhaltung je Organisation. Details stehen in der Datenschutzerklärung; auf Wunsch ist ein Betrieb in der eigenen Infrastruktur möglich.
Wie lässt sich die Plattform testen?
Über eine Testzugangsanfrage. Zugänge werden nach persönlicher Prüfung freigeschaltet – ohne automatisierte Werbe-E-Mails.